Du warst am Samstagabend da und die Ereignisse lassen dich nicht los? Hier erfährst du, wo du Unterstützung findest und was du jetzt tun kannst.
Mir geht es psychisch nicht gut nach dem Einsatz. An wen kann ich mich wenden?
Du bist mit diesem Gefühl nicht allein. Viele Gäste berichten uns von Ängsten, Schlafstörungen oder dem Gefühl von Ohnmacht. Das ist eine normale Reaktion auf eine unnormale Situation. Wir lassen dich damit nicht allein. Das "Awareness-Kollektiv" steht bereit, um dich aufzufangen. Außerdem haben sich professionelle psychologische Berater*innen gemeldet, die kostenlos Erstgespräche und Unterstützung anbieten.
- Kontakt: Schreib einfach eine Mail an awareness.kollektiv@gmail.com. Wir vermitteln dich vertraulich weiter.
Ich fühle mich ungerecht behandelt und möchte rechtlich vorgehen. Was kann ich tun?
Der erste und wichtigste Schritt ist die Sicherung deiner Erinnerungen. Unser juristisches Team hat sich bereit erklärt, Fälle von Gästen zu prüfen, um einzuschätzen, ob rechtliche Schritte (z. B. eine Dienstaufsichtsbeschwerde oder Klage) Erfolg haben könnten.
Wie schreibe ich ein Gedächtnisprotokoll?
Schreib es so schnell wie möglich, solange die Erinnerung frisch ist. Es muss kein literarisches Meisterwerk sein. Wichtig sind folgende Punkte:
- Fakten: Was ist wann und wo passiert? (Uhrzeit, Ort im Club).
- Deine Sicht: Was hast du gesehen, gehört und am eigenen Leib erfahren?
- Details: Erinnerst du dich an Dienstnummern, Aussehen von Beamten oder konkrete Aussagen?
- Gefühle: Wie hast du dich gefühlt (Angst, Scham, Panik)? Das ist wichtig für die Einordnung der Verhältnismäßigkeit.
- Wichtig: Bleib bei deiner eigenen Wahrnehmung und vermeide Vermutungen über andere.
Wer liest meine E-Mails? Werden meine Daten vertraulich behandelt?
Absolut. Deine E-Mails an die angegebenen Adressen werden streng vertraulich behandelt.
- Mails an awareness@cityclubcafe.de (Gedächtnisprotokolle) gehen ausschließlich an unser internes Kern-Team zur Weiterleitung an die Anwälte.
- Mails an awareness.kollektiv@gmail.com (Psychologische Hilfe) werden vom Awareness-Kollektiv gelesen und diskret behandelt. Du kannst dein Protokoll auch gerne anonymisieren oder verschlüsselt senden, wenn du dich damit sicherer fühlst.
Ich habe Angst, dass mir Nachteile entstehen, wenn ich mich melde.
Das verstehen wir sehr gut. Sich zu melden, dient erst einmal nur dazu, dass wir den Einsatz intern aufarbeiten und dir eine Einschätzung geben können. Du verpflichtest dich zu nichts. Ob du später wirklich rechtliche Schritte einleiten willst, entscheidest ganz allein du, nachdem du dich mit den Anwälten beraten hast.